Montag, 8. August 2011

Es gibt einen Campingplatz in Mohacs

04.08.2011 - 09.08.2011
Szigetcsep - Ordas - Mohacs

Mohacs ist der letzte grössere Ort vor der kroatischen Grenze. Das Gewicht haelt sich hartnaeckig dass es entlang der Strecke in Kroatien, Serbien und Rumaenien sehr wenige Campingplaetze gibt.
Wir hatten in Budapest unser Budget bis aufs aeusserste strapaziert und sind seitdem auf Sparflamme unterwegs. Am meisten Geld spart der, der in der Natur schlaeft. Wildcampen hat zwar einen gewissen hippie-coolness-Faktor birgt aber auch so manche Nachteile. Man kann sich nur im Fluss waschen, auch das sicherlich romantisch aber ohne den Sauberkeitseffekt einer Dusche. Man muss die "open Toilette" benutzen (indischer Wortlaut für: Kack in die Natur). Man kann seine Trinkwasser- und Klopapiervorraete nicht auffüllen. Das Gras ist nicht gemaeht. Das heisst viel mehr süsse kleine Tierchen überall, z. B. Schnecken die gerne über unser Zelt kriechen und eine übelriechende Schleimspur hinterlassen. Wir wollten also nochmal die Vorteile eines Campingplatzes nutzen. Laut unserem Freund und Helfer, dem bikeline, sollte es in Dunafalva einen geben. Gab es aber nicht. Ich zitiere: Du kannst zelten am Strand. Zelten wild, verstehst du? Machst du gut. Der Strand war aber mit ungarischen Jugendlichen überbevölkert. Wir suchten uns unseren privaten machst du gut wildcampingplatz und hofften auf Mohacs. Dort gab es dann tatsaechlich einen echten Camping mit Toilette und heisswasser Dusche. Wir kamen früh an da wir nur zehn Kilometer entfernt geschlafen hatten. Unser Plan war es kurz unsere Sachen in Ordnung zu bringen und dann zu relaxen. Till, als offizieller Fahrradbeauftragter, beschloss dass es Zeit war die Bremsbacken zu wechseln. Das entpuppte sich als wesentlich komplizierter als erwartet und kostet viel Zeit und Nerven. Der Erholungseffekt war hin. Wir fühlten uns immer noch nicht bereit für Kroatien und beschlossen noch einen echten Pausentag im sehr entspannten Mohacs zu verbringen.

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